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Produkthistorie

Die Strohpresse.

Am Anfang stand der berühmte CLAAS Knoter. Bis heute wird er in weiterentwickelter Form in CLAAS Strohpressen verbaut. Seit Produktionsbeginn wurden über 400.000 Pressen gefertigt.

Produkthistorie

Die Strohpresse.

Am Anfang stand der berühmte CLAAS Knoter. Bis heute wird er in weiterentwickelter Form in CLAAS Strohpressen verbaut. Seit Produktionsbeginn wurden über 400.000 Pressen gefertigt.

Ein Knoten schreibt Geschichte.

Im Jahr 1921 meldete August Claas sein erstes Patent auf einen eigenen Knoterapparat an und legte damit den Grundstein für den Erfolg seines Unternehmens. Das Prinzip der ersten großen CLAAS Erfindung blieb bis heute unverändert, die Wirkungsweise wurde jedoch immer weiter perfektioniert. Der Knoter steht als Sinnbild für Qualität und Zuverlässigkeit. Dieser Gedanke ist bis heute leitend für die Pressenentwicklung bei CLAAS.

1913

Strohbinder von Franz Claas Senior, dem Vater der Brüder Claas. In der Schmiede seines Vaters lernte der junge August Claas (links) viel über Funktion und Technik des Strohbinders, für den er 1921/23 das entscheidende Knoter-Patent anmeldete.

Der Strohbinder war das erste Produkt, das in dem 1913 von August Claas gegründeten Unternehmen hergestellt wird. Bereits 1907 brachte Vater Franz Claas Senior ein eigenes Strohbindermodell auf den Markt. In seinem Firmenbriefkopf warb er mit dem Slogan: „Älteste Strohbinder-Fabrik Deutschlands“. In der väterlichen Schmiede erlernten die vier Brüder das technische Handwerk und vor allem sehr viel über die Funktion des Strohbinders. Sie spezialisierten sich auf den Strohbinderbau und nutzten die gewonnenen Erfahrungen für den Aufbau ihrer eigenen Firma ab 1913.

1921/23

Im Jahr 1921 meldete Firmengründer August Claas unter der Nr. 372140 sein erstes Patent auf einen eigenen Knoterapparat an. Es folgte 1923 das entscheidende Patent Nr. 414212 auf den Knoterhaken mit der begrenzt beweglichen Oberlippe. Der neuartige Knüpfapparat erhöhte die Bindesicherheit der damals weit verbreiteten Strohbinder erheblich. Nicht nur eigene, auch Strohbinder anderer Hersteller wurden mit dem neuen Knüpfapparat von CLAAS ausgestattet. Aufgrund seines Erfolgs wurde der CLAAS Knoter zum Markenzeichen der Firma.

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1931

Im September 1931 verließ die allererste CLAAS Patent-Strohpresse, eine „Press-Bu-Bi“, das Werk in Harsewinkel. Vorteil gegenüber den bisherigen Bindern: Stroh konnte in gleichförmige Ballen dicht gepresst und damit deutlich platzsparender gelagert werden. Die Pressen wurden hinter stationären Dreschkästen aufgestellt, von wo aus sie das Stroh aufnahmen. Über eine Rutsche drückte die Presse das zugeführte Stroh anschließend bis zu 6 m hoch und 20 m weit auf den Strohboden. Wie bei den Strohbindern gewährleistete auch bei der Strohpresse der berühmte CLAAS Patent-Knüpfapparat die hohe Bindesicherheit.

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1934

Sammeln, Pressen, Laden. Mit diesem einfachen Prinzip revolutionierte CLAAS im Jahr 1934 das Ernteverfahren in Europa. Musste Stroh oder Heu zuvor aufwendig per Hand vom Feld auf den Wagen geladen werden, erledigte die CLAAS PICK UP das nun maschinell in einem Arbeitsgang. Mit einer Zinkentrommel nahm sie das Erntegut sauber aus dem Schwad auf, presste es zu kompakten Ballen und setzte diese entweder gesammelt zu 10 bis 12 Ballen auf dem Feld ab oder schob sie über eine Ballenrutsche direkt auf einen angehängten Wagen.

In Kombination mit dem 1936 von CLAAS eingeführten Mähdrescher konnte der Arbeitsprozess der Korn-, Spreu- und Strohbergung nochmals erheblich optimiert werden. Das sogenannte "Mähdresch-PICK-UP"-Verfahren sparte etwa die Hälfte bis ein Drittel der üblichen Personen- und Gespannarbeit gegenüber dem herkömmlichen Standdruschverfahren.

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1953

1953 nahm CLAAS die Fertigung der Hochdrucksammelpresse HD auf. Bei der HD-Presse wurd das Stroh oder Heu vom Aufgreifer unmittelbar ohne Zwischenschaltung eines Fördertuches durch den Zubringer der Presse in den Presskanal geführt. Auf eine gute Bundabtrennung durch eingebaute Messer wurde besonderer Wert gelegt. Die Ballen wurden in einem Format von 36 x 50 cm gepresst, bei beliebiger Länge, die zwischen 50 cm bis 1 m gewählt werden konnte. Der Antrieb der Hochdruckpresse konnte entweder vom Schlepper über die Zapfwelle erfolgen oder durch einen Einbaumotor. Auf diese Weise waren auch kleinere Schleppertypen zum Zug der Hochdruckpresse zu verwenden. Die Stundenleistung lag bei 4 bis 6 t Stroh oder Heu.

1958

Als Nachfolgemodell der PICK UP I und PICK UP II führte CLAAS zur Saison 1958 die Niederdruckpresse PICK UP LD, später nur LD (Low density), mit einer Kanalbreite von 100 cm ein. Die PICK UP LD wurde ab 1963 in LD 100 umbenannt und zusätzlich die kleine Schwester LD 80 mit einer Kanalbreite von 80 cm eingeführt.

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1963

Neben der neu eingeführten LD 80 kam 1963 auch die MAXIMUM auf den Markt, welche die Hochdruckpresse HD ersetzte. Sie presste stündlich bis zu 10 t Stroh oder Heu zu hochfesten Ballen. Sie war gleichzeitig auch als Mitteldruckpresse einsetzbar, indem über Spannschrauben die Ballenfestigkeit reduziert werden konnte.

Eine Mitteldruckpresse war die MEDIUM, die ein Jahr später eingeführt wurde. Sie war, wie der Name sagt, leistungstechnisch zwischen der LD und der MAXIMUM Presse angesiedelt und in den Kanalbreiten 80 und 100 cm verfügbar. Die MEDIUM wurde auf Basis der PICK UP LD entwickelt. Neu waren der längere Presskanal, der stärkere und schneller laufende Presskolben und die Pressdruckeinstellung durch Schraubspindeln. Durch Verwendung von Speziallagern konnte zudem die Schmierzeit gegenüber den bisherigen Pressen um etwa 80 Prozent erheblich reduziert werden.

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1967

Die Forderung des Marktes nach höherer Pressdichte, exakt geformten Ballen sowie breiteren Aufsammlern führte zur Entwicklung der ersten CLAAS Gleitkolbenpresse MARKANT. Diese Presse mit dem Kanalmaß 36 x 46 cm wurde ab 1967 in zunehmend großen Stückzahlen gebaut. Der breite Aufsammler war seitlich des Presskanals angeordnet. Hinter dem Aufsammler förderte ein gesteuerter Zubringer das Pressgut quer zur Fahrrichtung seitlich in den Presskanal. Der auf Rollenlagern laufende Kolben hatte an der Seite ein senkrechtes Messer, das jede in den Kanal geförderte Portion abschnitt, so dass exakt geformte Ballen entstanden. Um das Pressen zum Ein-Mann-Verfahren machen zu können, lieferte CLAAS ab 1973 eine eigene hydraulisch angetriebene Ballenschleuder. Nach und nach entstand eine komplette Pressenfamilie, die nach unten mit der kleineren TRABANT und nach oben mit der leistungsstarken DOMINANT mit einer Leistung bis zu 18 t pro Stunde abgerundet wurde.

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1976

Mit der ROLLANT führte CLAAS eine Rundballenpresse ein, deren Pressraum nicht wie bis dahin üblich von Bändern sondern von Stahlwalzen umgeben war. Dieses Walzen-Presssystem wurde in den Folgejahren richtungsweisend für die Festkammerpressen und machte die ROLLANT zum Marktführer in Westeuropa. Das erste Modell war die ROLLANT 85 mit einem Ballendurchmesser von 1,80 m und einer Ballenbreite von 1,50 m. Sie presste Ballen von 400 kg Stroh, was etwa 20 kleinen Hochdruckballen entsprach. Die Rundballen konnten mit dem Frontlader geladen werden und waren witterungsunempfindlicher als die Hochdruckballen. Es folgten später die ROLLANT 34, 44 und 62 mit einem Presskammerdurchmesser von 0,9 m, 1,20 m und 1,60 m und einer Ballenbreite von 1,20 m.

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1983

Ein weiterer Innovationsschritt in der Pressenentwicklung gelang CLAAS 1983 mit der Einführung der ROLLATEX Netzbindung. Das Einwickeln von Ballen in ein Netz mit Klettverschlusswirkung stellte ein absolutes Novum dar und etablierte einen neuen Standard im Pressenbau. Bis dahin musste der gepresste Ballen in der Presse bis zu zwanzig Mal mit Bindfaden umwickelt werden. Die patentierte Netzbindung benötigte dagegen lediglich zwei Wicklungen, was die Bindezeit gegenüber der herkömmlichen Garnbindung erheblich verkürzte und damit eine Leistungssteierung um bis zu 50 Prozent ermöglichte. Die mit der ROLLATEX Netzbindung gebundenen Rundballen waren zudem fest umwickelt und daher besonders lagerstabil. Darüber hinaus bietet das Netz einen ersten Witterungsschutz und lässt sich bei Bedarf leicht ablösen.

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1986

Eine Weltneuheit stellte CLAAS auf der Agritechnica 1985 erstmals der Öffentlichkeit vor: Die erste Nonstopp-Rundballenpresse der Welt, die ROLLANT RAPID 56. Erntegut aufnehmen, in saubere, runde Ballen pressen, mit Netz umwickeln und die Ballen zügig ablegen - alles in voller Fahrt, ohne Stopp, ganz automatisch. Was lange Zeit noch Wunschdenken für Lohnunternehmen, Großbetriebe und Maschinenringe war, wurde mit der ROLLANT RAPID endlich Realität. Mit der neuen, einzigartigen ROLLANT RAPID 56 entwickelte CLAAS eine Rundballenpresse, bei der die Standzeiten komplett entfielen. Während der Fahrt rollten die Rundballen netzumwickelt aus der Presskammer, ohne dass der Fahrer dafür anhalten musste. Das bedeutete: höhere Schlagkraft, weniger Wetterrisiko, stärkere Maschinenauslastung, geringere Schlepperbeanspruchung und eine Schonung des Fahrers. Die ROLLANT RAPID wurde aufgrund der hohen Herstellungskosten, bedingt durch teure Elektronik, nur kurze Zeit gebaut. Sie erlangte vor allem bei Profianwendern in den USA eine hohe Beliebtheit. Sie wurde im oberen Leistungssegment letztlich durch die neue Groß-Quaderballenpresse QUADRANT abgelöst.

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1988

1988 führte CLAAS seine erste große Quaderballenpresse ein, die QUADRANT 1200, eine Presse für Großbetriebe und Lohnunternehmer. Sie verfügte über eine Leistung von 30 Tonnen Stroh pro Stunde und presste Strohballen bis zu 360 kg Gewicht. Mit den Ballenmaße 0,70 m hoch, 1,20 m breit und 1,00 bis 2,50 m lang war sie genau abgestimmt auf die in Europa üblichen Abmessungen der Transportfahrzeuge und war somit hervorragend geeignet für die LKW-Verladung. Die weiteren Vorteile waren: geringere Ballenzahl pro Hektar, weniger Bedarf an Lagerraum, schnellere Feldräumung für Folgefrüchte. Aufgrund ihrer hohen Wirtschaftlichkeit wurde die QUADRANT sehr schnell zur bevorzugten Presse für Profi-Lohnunternehmer und den überbetrieblichen Einsatz.

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1993

Mit der Einführung des ROTO CUT Systems im Jahr 1993 ist es erstmals möglich, das Futter direkt vor dem Pressen zu schneiden und mit ROLLANT und QUADRANT Pressen Qualitätssilage in Ballenform herzustellen. Auch Stroh kann direkt auf dem Feld exakt geschnitten werden und die hochverdichteten Ballen werden mit der Netzbindung sicher gebunden.

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1996

Neben der ROLLANT mit konstantem Pressraum bietet CLAAS seit 1996 auch die VARIANT an, eine Bänderpresse mit variablem Wickelraum für Ballengrößen von 0,90 m bis 1,80 m Durchmesser. Sie unterscheidet sich gegenüber den übrigen am Markt befindlichen Pressen durch den gegenläufigen Drehsinn des Ballens und den dicht an der Ballenkammer angeordneten Rotor, der für einen sicheren Ballenstart unter allen Bedingungen sorgt. Die VARIANT 180 presst Rundballen mit hoher Dichte bei großer Leistung. Damit eignet sich die Presse besonders für den überbetrieblichen Einsatz.

1999

1999 führte CLAAS die neue QUADRANT 2200 im Markt ein. Mit einem völlig neuen Kraftstrang, neu konstruierten Pressrahmenaufbau und dem komfortablen CLAAS Control Terminal erreichte diese Maschine mehr Durchsatzleistung und mehr Pressdichte, so dass pro Mann und Stunde im Lohneinsatz eine noch höhere Rentabilität erzielt werden konnte.

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CLAAS präsentierte 1999 außerdem ein vollkommen neues Verdichtungssystem für Rundballenpressen. Bei der ROLLANT 250 MPS Presse (MAXIMUM PRESSURE SYSTEM) sind drei Stahlpresswalzen auf einem beweglichen Schwenksegment angeordnet. Dieser bewegliche Teil der Rollkammer ragt in das Innere der Rollkammer hinein und bewirkt einen schnelleren Start der Ballenrotation und gleichmäßigere Schichten beim Verdichtungsvorgang. Der bei Festkammer-Rundballenpressen typische „Faltkern" ist bei MPS Pressen entscheidend kleiner und zeigt deutlich das große Verdichtungspotential der ROLLANT 250. Dieses neue Verdichtungsverfahren senkte den Energiebedarf beim Pressen und ermöglichte exakt geformte Ballen durch das Verdichten kleinerer Schichten.

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2001

Zum Verkaufsjahr 2001 führte CLAAS die ROLLANT mit angebautem UNIWRAP Folienwickler ein. Mit der ROLLANT 250 UNIWRAP ist nach dem Pressen das Binden und Wickeln in einem Arbeitsschritt möglich. Der CLAAS Hochleistungswickler wickelt in nur 35 Sekunden den Ballen mit sechs Lagen Stretchfolie ein. Nach der extrem kurzen Wickelzeit kann der Ballen durch tiefes Absenken des Wickeltisches während der Fahrt besonders schonend abgelegt werden.

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2002

CLAAS bringt mit FINE CUT ein 49-Messer- Schneidwerk für Kurzstroh auf den Markt. Damit wird es möglich, das auf dem Feld produzierte Kurzstroh direkt für die Fütterung und zur Einstreu einzusetzen.

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2006

Mit der neuen QUADRANT 3400 führte CLAAS eine Großballenpresse ins Feld, die mit fantastischen, zukunftsweisenden Leistungsmerkmalen aufwartete. In Heu und Stroh war sie zudem die durchsatzstärkste Maschine am Markt. Und ihre gleichzeitige Eignung für Silage machte sie zur größten Silageballenpresse. Keine andere Presse erzielte höhere Tonnenleistungen pro Stunde. Damit definierte die QUADRANT 3400 eine völlig neue Leistungsklasse. Alle Komponenten wurden auf Schnelligkeit und maximalen Durchsatz ausgelegt. Damit war es mit der QUADRANT 3400 möglich, bis zu 60 t Stroh in der Stunde zu verarbeiten. Das Stroh wird im Ballenmaß 1,20 m x 1 m abgelegt und sorgt für eine gesteigerte Effizienz beim Abtransport.

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2010

Mit der ROLLANT 400er Familie stieß CLAAS in eine neue Dimension bei Festkammerpressen vor. In Punkto Leistung und Stabilität setzte die Presse mit dem hydraulischen MPS PLUS und dem 25 Messerschneidwerk neue Maßstäbe. Sie erbringt bis zu 51 t Durchsatz pro Stunde. Ein Minimum an Wartung und ein Maximum an Einsatzsicherheit ist das, was diese ROLLANT Familie neben ihrer Schnelligkeit und ihrer Durchsatzleistung auszeichnet.

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2013

Auf der Agritechnica 2013 stellte CLAAS erstmals das neue Implement Controls Tractor (ICT) Konzept vor. ICT ist eine neue Software, die die Einsatzparameter einer angebauten Maschine verwendet, um den Zugtraktor via ISOBUS-Schnittstelle zu steuern. ICT wird seit 2015 zunächst in einer Quaderballenpresse-Traktor-Kombination angeboten. Die Presse verfügt über einen CRUISE PILOT, der via ICT automatisch die Fahrgeschwindigkeit des Traktors steuert. Je nach Einsatzanforderung kann der Fahrer stufenlos zwischen den beiden Einsatzzielen „Durchsatzleistung“ und „Ballenqualität“ auswählen. Sollte es dennoch zu einer Überlastung eines Aggregats kommen, schaltet die AUTO STOP Funktion der Presse via ICT die Zapfwelle automatisch ab. ICT führt zu einer deutlichen Effizienzsteigerung der Traktor-Maschinen-Kombination. Sicherheitsreserven, wie sie bei einer manuellen Steuerung durch den Fahrer immer vorgehalten werden, entfallen. Das Leistungspotential kann voll ausgeschöpft werden, ohne dass es zu Störungen und Stillstandzeiten kommt. ICT bringt für den Fahrer eine deutliche Entlastung mit sich, da die Vielzahl an Interaktionen, die ansonsten seine Aufmerksamkeit erfordern, auf ein Minimum reduziert wird.

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2016

Das Ballenmaß 120 cm x 70 cm bediente CLAAS bisher mit den QUADRANT 3200 und 2200. Beide Quaderballenpressen wurden komplett überarbeitet. Dafür hat CLAAS sogar sein ältestes Patent angefasst und präsentiert mit den neuen QUADRANT 5200 und 4200 einen neuen CLAAS Hochleistungsknoter. Mit der neuen automatischen Pressdruckregelung APC (AUTOMATIC PRESSURE CONTROL) lassen sich die neuen Pressen jetzt noch einfacher am Maximum der Leistung fahren. Ein hydraulischer Einzug und höhere Kolbenfrequenz sowie eine hohe Ausstattungsvielfalt kennzeichnen die neue QUADRANT außerdem.

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2017

2017 präsentierte CLAAS gleich acht neue Modelle in allen Pressenproduktreihen.

Bei den Großpackenpressen kam die neue QUADRANT 5300 mit einem Ballenmaß von 1,20 x 0,90 m hinzu. Im Bereich Rundballenpressen wurde die variable Kammer bei sechs Modellen der VARIANT 400 Baureihe komplett erneuert, um den Komfort und die Zuverlässigkeit der Maschinen zu verbessern. Auch bei den Festkammerpressen gab es eine Neuheit: die ROLLANT 620 mit einem Durchmesser von 1,50 m. Die ROLLANT 400 erhielt zudem verstärkte Walzen für hoch verdichtete Siloballen.

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